Die Themen der Woche

• Große Resonanz beim ersten Hamburger Rechtschreibwettbewerb „Hamburg schreibt!“
Goethe Schule Harburg wird erweitert: Mehr Platz für 1.650 Schülerinnen und Schüler
Steigende Flüchtlingszahlen: Eine große Herausforderung auch für Hamburgs Schulen
Übergang in die Profiloberstufe: Hamburgs Zehnt- und Elftklässler müssen Entscheidung treffen
Projekt „Schulmentoren“: Mehr als 220 Eltern, Schüler und Ehrenamtliche sind bereits im Einsatz

„Hamburg schreibt!“:
Große Resonanz beim ersten Hamburger Rechtschreibwettbewerb

Eine Studie der Universität Hamburg hat aufgedeckt: Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland schreiben trotz eines gebräuchlichen Wortschatzes stark fehlerhaft. Andere Studien beobachten ein Absinken des Rechtschreibniveaus unter Kindern und Jugendlichen, während gleichzeitig die Nutzung sozialer Medien zunimmt. Dank Facebook, WhatsApp und Co. wird heute von so vielen Jugendlichen so viel geschrieben wie nie zuvor. Trotzdem hapert es bei jungen Menschen nicht selten an der Rechtschreibung, manchen fällt es schwer, die Rechtschreibregeln richtig anzuwenden. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat die Joachim Herz Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hamburger Schulbehörde den Wettbewerb „Hamburg schreibt!“ ins Leben gerufen. Gestern Abend wurde in der Ida-Ehre-Schule in Eimsbüttel das Finale ausgetragen. Neben rund 100 Eltern, Lehrern und Schülern von 13 Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen zückte auch Schulsenator Ties Rabe vergnügt den Stift, als es um 18 Uhr hieß: Hefte raus, Diktat!      

Ursprünglich kommt der Rechtschreibwettbewerb aus Frankfurt am Main, wo er seit 2011 unter dem Titel „Frankfurt schreibt!“ erfolgreich läuft. In der Hansestadt wird der Wettbewerb nun zum ersten Mal ausgetragen. Ziel ist es, auf humorvolle, heitere und lehrreiche Weise zu vermitteln, dass die deutsche Rechtschreibung zwar nicht gerade einfach ist, sie jedoch am Ende jeder beherrschen muss und auch kann. Schulsenator Ties Rabe: „Immer mehr und immer Neues muss die Schule im Laufe der Zeit vermitteln. Ein paar ‚Klassiker‘ werden jedoch immer dazugehören: Mathematik, Lesekompetenz – und natürlich Rechtschreibung. Der Rechtschreibwettbewerb erfordert Regelwissen und Konzentration und weckt darüber hinaus den sportlichen Ehrgeiz bei Klein und Groß. Eine wunderbare Idee!“

Ohnehin wird in Hamburg viel Wert auf gute Rechtschreibung gelegt. Mit gezielten Maßnahmen wird zurzeit an einer Verbesserung des Rechtschreibunterrichts gearbeitet. Dazu gehören jährliche Rechtschreibtests in den Klassen 1 bis 10, das Einüben eines verbindlichen Kernwortschatzes von rund 800 Wörtern an den Grundschulen sowie eine Fortbildungsoffensive für Lehrkräfte für guten Rechtschreibunterricht. Die hohe Teilnehmerzahl an den Fortbildungen lässt erkennen, dass das Thema Rechtschreibung bei den Lehrkräften auf großes Interesse stößt: Rund 1.330 Lehrerinnen und Lehrer haben in den letzten sechs Monaten an einer der 32 Veranstaltungen des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) teilgenommen. 

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Goethe-Schule-Harburg wird erweitert:
Mehr Platz für 1.650 Schülerinnen und Schüler

Eine der größten Schulen Hamburgs wird in großem Stil erweitert: Bis 2019 bekommt die Goethe-Schule-Harburg (GSH) in der Eißendorfer Straße und Kerschensteiner Straße ein neues Naturwissenschaftszentrum, einen neuen Mensa- und Aulabereich sowie eine neue Sporthalle. Eine Wettbewerbsjury hat den Entwurf des Büros „pfp architekten / prof. friedrich planung“ jetzt ausgewählt und zur Umsetzung empfohlen. Der Entwurf ergänzt die Stadtteilschule um dringend benötigte Räumlichkeiten für die derzeit rund 1.650 Schülerinnen und Schüler und 180 Lehrkräfte. Geplanter Baubeginn ist 2016, die Gesamtkosten für alle Baumaßnahmen sollen rund 22 Millionen Euro betragen.

Der Architektenwettbewerb hatte die beteiligten Büros vor keine leichte Aufgabe gestellt: Das Schulgrundstück ist eng bebaut, die Gebäude sind im Laufe der Jahre immer wieder gewachsen und verändert worden. Die neuen Gebäude sollten sich in die vorhandene Architektur einfügen und sie sinnvoll ergänzen und erweitern. Damit dies gelingt, stand es den Büros frei, in ihren Entwürfen auch einzelne Gebäude abzureißen. Wichtig war vor allem, Platz zu schaffen für die schulischen Schwerpunkte im kulturellen und naturwissenschaftlichen Bereich.

Der Sieger-Entwurf des Büros pfp architekten sieht vor, die alten, sanierungsbedürftigen Gebäude abzureißen und neu zu bauen. In dem Neubau an der Eißendorfer Straße wird der Eingangsbereich mit multifunktionaler Mensa eingerichtet, die auch als erweiterte Aula genutzt werden kann. Im Obergeschoss ist eine Einfeld-Sporthalle vorgesehen, die die vorhandenen zwei Hallen auf dem Gelände ergänzt und auch für den Vereinssport zur Verfügung steht. Im Neubau an der Kerschensteiner Straße sollen die Räume für den Schwerpunkt Naturwissenschaften untergebracht werden. Die Neubauten werden mit Aufzügen ausgestattet und ermöglichen gleichzeitig einen barrierefreien Zugang zu den angrenzenden Altbauten.

Steigende Flüchtlingszahlen: Eine große Herausforderung für die Stadt und damit auch für Hamburgs Schulen

Die Zahl der Flüchtlinge hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Allein Hamburg hat 2014 rund 7.000 Flüchtlinge aufgenommen, etwa ein Viertel davon minderjährig. Eine große Herausforderung für die Stadt und damit auch für Hamburgs Schulen, denn jedes Kind unter 18 Jahren ist schulpflichtig. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche, die gerade erst eingereist sind, kein Wort Deutsch sprechen und vielleicht sogar noch nie eine Schule von innen gesehen haben. Bevor sie jedoch in einer normalen Schulklasse aufgenommen werden, führt ihr Weg zunächst in eine der über ganz Hamburg verteilten Vorbereitungsklassen, wo sie ein Jahr lang Deutsch lernen und auf das Schulleben vorbereitet werden. Für die Lehrkräfte keine leichte Aufgabe, müssen diese doch gleich mehrere Rollen miteinander vereinen: vom Deutschlehrer über den Vermittler zwischen den Kulturen bis hin zum Seelentröster. 

Wenn die Flüchtlinge in Hamburg eintreffen, werden sie zunächst für durchschnittlich drei Monate in den zentralen Erstaufnahmestellen (ZEA) der Stadt untergebracht. Hier lernen die Kinder in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen bereits ihre ersten Sätze auf Deutsch. Ist eine dauerhafte Wohnunterkunft gefunden, wechseln die Kinder in eine allgemeinbildende Schule möglichst in Wohnortnähe. Für die Einschulung der Flüchtlingskinder ist der Grad der schulischen Vorbildung entscheidend. Wer noch nie zur Schule gegangen ist und die lateinische Schrift nicht lesen kann, besucht in der Regel zunächst ein Jahr lang eine sogenannte Basisklasse und wechselt dann für weitere zwölf Monate in eine internationale Vorbereitungsklasse (IVK). Wer die entsprechende Vorbildung mitbringt, kommt gleich in eine IVK und bleibt dort in der Regel ein Jahr. Danach erfolgt die Umschulung in eine Regelklasse. Eine Ausnahme bilden lediglich die ganz Kleinen: Kinder aus dem Ausland, die altersgemäß in Klasse 1 oder 2 gehören, werden gleich, ohne spezielle Vorbereitung, in die regional zuständige Grundschule eingeschult.

Betrachtet man die Aufnahmen von Migrantenkindern an Schulen in den letzten Jahren, macht sich – entsprechend den wachsenden Flüchtlingszahlen - ein deutlicher Anstieg bemerkbar: 2010 wurden 610 Aufnahmen in Vorbereitungsklassen verzeichnet, ein Jahr später 1.008, 2013 bereits 1.491, im letzten Jahr 1.970 - Tendenz steigend: Allein im Januar 2015 wurden 321 Aufnahmen registriert. Parallel zu den gestiegenen Flüchtlingszahlen ist auch die Anzahl der Vorbereitungsklassen in Hamburg sprunghaft in die Höhe geschnellt. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 gab es 49 Vorbereitungsklassen, heute sind es bereits dreimal so viele (153), weitere sind in Planung. Für den Unterricht in den unterschiedlichen Vorbereitungsklassen sind hamburgweit knapp 180 Lehrer-Vollzeitstellen zugewiesen.

Reportage zum Thema Flüchtlingsbeschulung»

Übergang in die Profiloberstufe: Hamburgs Zehnt- und Elftklässler müssen die Entscheidung für die nächsten zwei Jahre treffen

Sportlich, sprachlich, künstlerisch oder doch lieber naturwissenschaftlich? Welches Oberstufenprofil ist das richtige für mich? Vor dieser Frage stehen in diesen Tagen Hamburgs Zehntklässler der Gymnasien und Hamburgs Elftklässler der Stadtteilschulen, die nun entscheiden müssen, mit welchen Fächern und Themengebieten sie sich in den nächsten zwei Jahren schwerpunktmäßig beschäftigen wollen. Mit dem Übergang in die Oberstufe haben Hamburgs Schülerinnen und Schüler die Auswahl zwischen zahlreichen spannenden Profilen, die sie neben den Pflichtfächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache anwählen können. Wie viele Profile angeboten werden, hängt von der jeweiligen Schülerzahl der Oberstufe ab. Doch keine Sorge: Falls die eigene Schule nichts Passendes anbietet, können auch die Profile der Nachbarschulen angewählt werden.     

Die 2009 eingeführte Profiloberstufe ersetzte die „Reformierte Oberstufe“ mit Leistungs- und Grundkursen, die die heutige Elterngeneration noch aus der eigenen Schulzeit kennt. In vier Semestern werden die Oberstufenschüler auf das Abitur vorbereitet. Insgesamt ist der Unterricht in der Profiloberstufe erwachsenengerecht gestaltet: selbstverantwortetes Lernen und Teamfähigkeit stehen im Mittelpunkt. Über die angebotenen Profile und ihre konkrete Fächerzusammensetzung informieren die Schulen in Infoveranstaltungen für Schüler und Eltern sowie in der Regel auch auf den Schulhomepages. Zusätzlich bieten die Schulen individuelle Beratung an. Zuständig sind die jeweiligen Oberstufenkoordinatoren.  

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Projekt „Schulmentoren“ kommt gut an: Mehr als 220 Eltern, Schüler und Ehrenamtliche sind bereits im Einsatz

Im April 2014 startete das Projekt „Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen“, das Schulen in sozial schwachen Stadtteilen dabei unterstützt, ein eigenes Mentoren-System aufzubauen und zu begleiten. Das Projektteam, bestehend aus Mitarbeitern der Schulbehörde und des Vereins Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung (KBW), qualifiziert Schülerinnen und Schüler, Eltern und externe Ehrenamtliche an insgesamt 27 ausgewählten Hamburger Schulen zu Schulmentoren. Ziel ist es, den Lernerfolg von Schülern zu verbessern und ihnen eine umfassende Hilfestellung während der gesamten Schullaufbahn zu geben. Die Bilanz nach knapp einem Jahr fällt positiv aus: Mehr als 220 Eltern, Schüler und Ehrenamtliche sind bereits als Mentoren im Einsatz.

Die Aufgaben der Mentoren sind dabei so unterschiedlich wie die beteiligten Schulen selbst: Elternmentoren wirken quasi als „Bindeglied“, bieten Elterncafés an, nehmen als Dolmetscher an Elterngesprächen teil und sind Ansprechpartner vor allem für jene Eltern, die bisher mit dem System Schule weniger gute Erfahrungen gemacht haben. Schülermentoren helfen jüngeren Mitschülern bei ganz alltäglichen Dingen wie den Schulranzen richtig zu packen, Unterrichtsstoff noch einmal nachzuarbeiten oder Tipps für die Fächerwahl in der Oberstufe zu geben. Ehrenamtliche Mentoren unterstützen jüngere Schüler bei der Lese- und Lernförderung, ältere bei der Berufsorientierung und im Bewerbungsverfahren. An jeder teilnehmenden Schule stehen Koordinatoren als Ansprechpartner zur Verfügung und entwickeln gemeinsam mit den Mentoren ein passendes Mentoring-Angebot für die jeweilige Schule.     

Auf dem Jahresempfang für alle Mentoren am 5. Mai in der Stadtteilschule Veddel werden die bisherigen Erfolge des Projekts vorgestellt. Und es wird auch in die Zukunft geschaut: Bis zum geplanten Ende des Projekts im Herbst 2017 sollen noch viele weitere Mentoren qualifiziert werden.

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http://www.bsb-hamburg.de/?id=79#schulwunsch• Deutsch-Abitur: Prüfungsaufgaben bleiben streng geheim

• Ganztag: Behörde startet Qualitätsoffensive

• Rückkehr zu G9? Auch Ihre meinung ist gefragt

• Landesschulbeirat warnt vor G9 an Gymnasien

• Presserecht: Behörde ist zur Auskunft verpflichtet

• Kronzeuge der G8-Gegner stellt sich gegen Rückkehr zu G9

Ausbildung oder Studium? Deutschlands größte Berufswahl-Messe gibt Orientierung

Lust auf Gärtner, Koch oder Kfz-Mechaniker? Oder doch lieber an die Uni? Egal ob Ausbildung oder Studium, auf der 13. „Einstieg Hamburg“ können sich Schülerinnen und Schüler und alle anderen Interessierten zwei Tage lang orientieren, welcher berufliche Weg der Richtige sein könnte. Denn am 6. und 7. Februar 2015 dreht sich von 9 bis 16 Uhr auf Deutschlands größter Berufswahlmesse alles um die Zukunftsplanung von Jugendlichen. In den Messehallen Hamburg, Halle 6B, geben rund 380 Hochschulen, Unternehmen, Berufsverbände und Sprachreisen-Anbieter Infos zu Ausbildung, Studium, der schulischen Weiterbildung, der Bewerbung oder dem Auslandsaufenthalt. Neben den zahlreichen Info-Ständen präsentieren etliche Unternehmen ihre freien Ausbildungs- und Praktika-Plätze. Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, können hier die Lehrstellen einsehen und die Betriebe vor Ort direkt kennenlernen. Bereits angemeldet sind als Aussteller unter anderem die Hamburger Sparkasse, Siemens, die FOM Hochschule für Oekonomie & Management, die Universität Groningen und die London Metropolitan University. Erwartet werden 40.000 Besucher, der Eintritt ist frei.

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Frisch aus der Druckerpresse: Neue Ausgabe „Hamburg macht Schule“ (HmS) erschienen

Hamburgs Zeitschrift für Lehrkräfte und Elternräte bietet in ihrer neuen Ausgabe hilfreiche Hinweise zur Entwicklung von Regelwerken und zum Umgang mit Regelverstößen. Gerade in der Pubertät sind Fragen der Regeln und Grenzverletzungen von besonderer Bedeutung. Mit „Prefects“ und anderen Hilfesystemen können Essstörungen, Gewalt gegen sich selbst, Alkoholexzesse oder Cybermobbing wirkungsvoll bearbeitet werden. Außerdem im Heft: der Hamburger Bildungsbericht 2014 und ein Elternratgeber für Zuwanderer. Die „HmS“ wird in den Schulen verteilt und steht außerdem als Download» zur Verfügung.

Hamburger Stadtparksingen im Mai: Schulchöre jetzt anmelden!

Zum 100. Geburtstag des Hamburger Stadtparks kamen im vergangenen Jahr rund 900 Sänger aus 17 Schulchören zum ersten „Stadtparksingen“ zusammen, um Hamburgs beliebtester Grünanlage ein Ständchen zu singen. Und weil es so schön war – und in früheren Jahren Tradition hatte – soll die musikalische Großveranstaltung in diesem Jahr fortgesetzt werden. Am Sonntag, 31. Mai, von 14.30 bis 17 Uhr, kann jeder Chor ein 15-minütiges Programm singen, zum Auftakt und Abschluss singen alle gemeinsam. Wer sich bis zum 27. Februar anmeldet, bekommt weitere Informationen zum Ablauf. Ein Anmeldebogen steht zum Download» zur Verfügung.

 

Informationsabend: „Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule“

Elternräte, Klassenelternvertretungen und interessierte Eltern können sich am Mittwoch, 18. Februar, über Mitwirkungsmöglichkeiten in der Schule informieren. Von 19 bis 21.30 Uhr werden im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Felix-Dahn-Straße 3, verschiedene Themen zur Auswahl angeboten: Das Schulgesetz kennen; Beteiligungsmöglichkeiten der  Klassenelternvertretung und die Umsetzung in der Praxis; Eine gute Schule mitgestalten; Zusammenarbeit zwischen Elternrat und Schulleitung gestalten. Wer am Informationsabend teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis 15. Februar verbindlich anzumelden. Ein Anmeldebogen steht als Download» zur Verfügung.

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Kooperationsmesse für Ganztagsschulen und Partner

„Qualität durch Kooperation“ ist das Motto der Messe für Ganztagsschulen und ihre Kooperationspartner, die am morgigen Sonnabend, 8. November, im Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstraße 2 in Wilhelmsburg veranstaltet wird. Von 9.30 bis 16 Uhr wird ein buntes Programm aus Vorträgen, thematischen Foren und Informationsständen geboten, im Mittelpunkt steht jedoch das Kennenlernen neuer Partner, das gemeinsame Gespräch sowie die Anbahnung konkreter Kooperationen. Interessierte, die sich über den Ganztag an Hamburgs Schulen informieren möchten, sind willkommen.

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Neue Ausstellung: Hamburger Schulmuseum
zeigt die Schule im Ersten Weltkrieg

Militärischer Drill beim Turnen, im Unterricht wurde Krieg geübt: In der neu eröffneten Ausstellung "Krieg in der Schule - Schule im Krieg" zeigt das Hamburger Schulmuseum auf St. Pauli, Seilerstraße 42, in Bildern und Dokumenten, wie sich die Schule während des Ersten Weltkriegs dargestellt hat und welche Veränderungen die Institution durch die Kriegsereignisse in ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit erfahren hat. Führungen zum Thema Schule im Wilhelminischen Kaiserreich mit historischem Rollenspiel greifen das Thema auf. Gruppen sollten sich unter Tel. 34 58 55 anmelden. Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr und jeden 1. Sonntag von 12 bis 17 Uhr.

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Print und Online: Aktuelles aus dem Schulbereich

• Welche Rechte haben Eltern in der Schule? Wie kann ich mich in den Elternrat wählen lassen? Welche Schulformen und Beratungsstellen gibt es eigentlich in Hamburg? Diese und weitere Fragen beantwortet das Handbuch "Wir reden mit", ein Nachschlagewerk für alle Eltern, die sich im schulischen Bereich engagieren oder engagieren möchten. Die aktuelle Ausgabe des jährlich erscheinenden Elternratgebers, herausgegeben von der Behörde für Schule und Berufsbildung, liegt ab sofort in den Schulbüros oder als Download» bereit.

• Neu erschienen ist der Elternratgeber "Kulturelle und religiöse Vielfalt in der Schule". Die 40-seitige Broschüre ist Ratgeber und Orientierungshilfe für alle Eltern rund um die zentralen Themen, die sich aus der kulturellen und religiösen Vielfalt der Hamburger Schülerinnen und Schüler ergeben: religiöse Feste und Feiern, Sport- und Schwimmunterricht, Sexualerziehung und Schulfahrten. Das Heft ist ab sofort in insgesamt acht Sprachen in vielen Schulen zu bekommen oder als Download» im Internet.

• Übersichtlicher, klarer, besser strukturiert: Eltern, Lehrkräfte und Schüler, die sich über Inklusion in Hamburg informieren möchten, finden ab sofort auf der Website www.hamburg.de/inklusion-schule alles Wissenswerte. Der Internetauftritt der Behörde für Schule und Berufsbildung zum Thema wurde grundlegend überarbeitet und hat zudem eine neue Internet-Adresse (URL) bekommen.

• Facebook, Twitter oder Spiegel Online - junge Menschen informieren sich zunehmend im Internet, was gerade in der Welt passiert. Doch wie funktioniert eigentlich guter Journalismus im Internet? Dazu bietet der Verein Junge Presse Hamburg (jphh) vom 26. bis 28. September das Onlinejournalismus-Seminar "Ins Netz gegangen" an. Junge Menschen zwischen 14 bis 24 Jahren können sich bis zum 21. September anmelden. Infos unter www.jphh.de

Erfolgsmodell: Kostenlose Nachhilfe
gehört an Hamburgs Schulen zum festen Lernangebot

 

Rückkehr zu G9? Auch Ihre Meinung ist gefragt!

Soll an Hamburgs Gymnasien wieder das G9-Abitur eingeführt werden? Mit dieser Grundsatzfrage beschäftigen sich zurzeit die betroffenen Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitungen an den 60 Gymnasien der Hansestadt. Die Behörde hat die Schulkonferenzen aufgefordert, bis zum 23. Mai ein Meinungsbild abzugeben. Aber auch alle anderen Hamburger sind aufgerufen, sich zum Thema zu äußern. Um ein möglichst breites Stimmungsbild aus der Stadt zu bekommen, hat die Schulbehörde ein E-Mail-Postfach eingerichtet: g8g9@bsb.hamburg.de. Zahlreiche Zuschriften sind bereits eingegangen. Alle Mails werden gesammelt und im Amt für Bildung transparent ausgewertet.

Ganztagsangebot an Gymnasien verbessert:
Mehr Geld und kleinere Gruppen

Ganztagsangebote gibt es nicht nur an Hamburgs Grundschulen, sondern sind zunehmend auch an den Gymnasien gefragt. Für viele berufstätige Eltern ist es wichtig, ihre Kinder zuverlässig betreut zu wissen, für andere stehen einzelne qualifizierte Angebote im Vordergrund. Um das Nachmittagsangebot für die 5. bis 8. Klassen zu verbessern, werden jetzt die Mittel für das kommende Schuljahr deutlich angehoben: Standen den Gymnasien bisher rund 650.000 Euro für zusätzliche Betreuungsangebote bis 16 Uhr zur Verfügung, sind dafür künftig bei gleichen Anmeldezahlen knapp eine Million Euro vorgesehen - das ist eine Steigerung von 48 Prozent.

Die Höhe der Zuwendungen an jedem einzelnen Gymnasium orientiert sich künftig an den tatsächlichen Anmeldezahlen. Je mehr Schüler sich für die kostenlose Betreuung zwischen 13 und 16 Uhr anmelden, desto mehr Geld steht den Gymnasien für ergänzende Angebote zur Verfügung - wohlgemerkt zusätzlich zu den ohnehin schon bestehenden Neigungskursen und Hausaufgabenhilfen am Nachmittag mit einem jährlichen Gesamtvolumen von rund 2,6 Millionen Euro. Auch bei den Gruppengrößen gibt es deutliche Verbesserungen: Hier soll in Zukunft das soziale Umfeld der Schulen stärker berücksichtigt werden. So dürfen die Gruppen bei Gymnasien, die in sozial schwächeren Stadtteilen liegen (KESS-Faktor 1 und 2), ab dem nächsten Schuljahr aus höchstens 20 Schülern bestehen, bei Gymnasien mit KESS-Faktor 3 und 4 ist die Gruppengröße auf 23 begrenzt, bei KESS 5 und 6-Gymnasien liegt die Obergrenze bei 26 Schülern, das sind immerhin noch zwei Schüler je Gruppe weniger zuvor - bislang lag die Obergrenze bei 28 Schülern.

 

Projekt SchulMentoren gestartet:
Unterstützung für Schulen in sozial schwieriger Lage

 

Bilingualer deutsch-türkischer Unterricht:
Erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt

Rund 45 Prozent der Hamburger Schülerinnen und Schüler haben Eltern mit ausländischen Wurzeln, viele stammen aus der Türkei. Die Hansestadt sieht in der Mehrsprachigkeit von Kindern großes Potenzial, gute Muttersprachenkenntnisse behindern das Deutschlernen nicht - ganz im Gegenteil. Zahlreiche Schulen bieten deshalb Türkisch an, das gilt besonders für die drei bilingualen Schulen, die mehrere Fächer komplett auf Türkisch unterrichten: die Grundschule Lämmersieth, die Heinrich-Wolgast-Grundschule und die Stadtteilschule am Hafen. In zwei Jahren werden die ersten Schüler aus den bilingualen Klassen ihr Abitur mit Türkisch als Prüfungsfach ablegen können.

2003 zunächst als Schulversuch in den 1. Klassen der beiden Grundschulen gestartet, hat sich das deutsch-türkische Projekt inzwischen etabliert. An den Grundschulen werden regelmäßig bilinguale Klassen eingerichtet, die Stadtteilschule am Hafen ist als weiterführende Schule dazugekommen. Dabei geht es nicht nur um das Erlernen der Sprache, sondern auch um interkulturelles Lernen. In den bilingualen Klassen unterrichten Hamburger und von der Türkei entsandte Lehrkräfte gemeinsam. Damit die gute Zusammenarbeit beider Staaten fortgeführt wird, unterzeichneten Schulsenator Ties Rabe und der türkische Bildungsminister Prof. Dr. Nabi Avci am vergangenen Montag eine Kooperationsvereinbarung zur Fortsetzung der bilingualen deutsch-türkische Klassen. Ähnliche bilinguale Projekte gibt es mit den Bildungsministerien in Spanien, Portugal und Italien.

Realschulabschluss: Niveau sinkt nicht
Prüfungen in Klasse 10 sind eher schwerer geworden

Sind die schriftlichen Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA), dem früheren Realschulabschluss, in Hamburg leichter geworden? Eine Zeitung berichtete in der vorletzten Woche über einen Schüler, der sich über zu leichte Deutsch-Aufgaben bei den zentralen Abschlussprüfungen beschwert hatte. Schulpolitiker griffen das Thema sogleich argwöhnisch auf: Soll hier etwa durch leichtere Prüfungen die Schulstatistik geschönt werden? Dieser Verdacht wird allein schon durch die Zahlen widerlegt: Seit Einführung der neuen Prüfungsordnung 2010/11 ist der Notendurchschnitt bei den Realschulabschlüssen nicht besser, sondern sogar eher schlechter geworden. Ein klarer Fingerzeig dafür, dass die Qualität der Abschlussprüfungen in Hamburg nicht sinkt. So erreichten die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch im Schuljahr 2012/13 einen Zensurendurchschnitt von 3,8, während sie drei Jahre früher noch einen Durchschnitt von 3,3 erreichten. Schulsenator Ties Rabe: „Wir werden darauf achten, dass das Anspruchsniveau der schriftlichen Abschlussprüfungen in Hamburg auf keinen Fall sinkt.“

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„Klima & Co“: Gymnasium Rissen gewinnt
bundesweiten Energiesparwettbewerb

In Sachen Klimaschutz sind die Schülerinnen und Schüler aus den Elbvororten offenbar Experten. Das Gymnasium Rissen hat beim höchstdotierten deutschen Energiesparwettbewerb für Schulen, „Klima & Co“, einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro gewonnen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury des von BP Europa SE und dem Zeitbild Verlag organisierten Wettbewerbs vom systemischen Ansatz der Hamburger Gymnasiasten.

Ihr Projekt „Ökobilanzen - Wie viel Co2 emittiert das Gymnasium Rissen“ umfasst die Jahrgänge 5, 6, 10 und 12 (S3). Es ist in drei Phasen unterteilt: In der ersten Phase erarbeiten die Oberstufenschüler des Profils „Erde-Mensch“ eine CO2-Bilanz der Schule, die sich an den Handlungsfeldern des Klimaschutzplans Wärme, Strom, Ernährung, Beschaffung und Mobilität orientiert. Die Schüler malen Plakate, um die CO2-Bilanz für die einzelnen Handlungsfelder dezidiert auszuweisen. Diese Plakate sind dann die Grundlage für die zweite Phase, in der Schüler des „Klimakurses“ der Klasse 10 die Ergebnisse der Oberstufenschüler nutzen: Sie erarbeiten einen Maßnahmenkatalog, um die CO2-Emissionen der Schule zu reduzieren und entwickeln handlungsorientierte Stationen für die Klimatage der fünften und sechsten Klassen. In der dritten Phase wird am Gymnasium Rissen für die fünften und sechsten Jahrgangsstufen je ein Klimatag durchgeführt. So werden schon die jüngsten Schüler der Schulgemeinschaft für verschiedene Klimaaspekte sensibilisiert. Und das Besondere ist: Für die Organisation und Durchführung der Klimatage sind die Zehntklässler verantwortlich. So lernen die Schüler nicht nur etwas über Klimaschutz, sondern übernehmen auch Verantwortung.

Der Preis wurde am 21. Mai in Berlin verliehen. Mit dem Preisgeld sollen Teile des von den Schülern in der zweiten Projektphase entwickelten Maßnahmenkatalogs umgesetzt werden.

Befragung der Schulkonferenzen: G9-Initiative
wollte kein eigenes Argumentationspapier

In einem Schreiben an alle Schulen beklagt sich die Initiative "G9-Jetzt-HH", sie habe nicht die Möglichkeit erhalten, ihre Position den Schulkonferenzen angemessen darzustellen. Es wird behauptet, "ein Link zur Argumente-Seite der Homepage der Volksinitiative" sei "die einzige Information, die Schulsenator Rabe der Volksinitiative für ihre Position und Begründung in den Schulen zugestanden hatte". Das ist falsch. Der Senator persönlich hat der Initiative angeboten, in einem offiziellen Behördenschreiben an sämtliche Schulkonferenzen die entsprechenden schriftlichen Werbematerialien beizulegen. Diesen Vorschlag hat die Initiative abgelehnt, sie erlaubte der Schulbehörde lediglich, in einem offiziellen Behördenschreiben den Link auf die Homepage der Initiative zu nennen.

Landeswettbewerb „Jugend musiziert“:
Längst nicht mehr nur Klassik

Ein Blick in den Saal, am Klavier sitzt eine junge Frau, es ist mucksmäuschenstill. Ganz zart erklingen die ersten Töne von Frédéric Chopins Nocturne cis-Moll. Ein paar Meter weiter wartet ein junger Mann mit seiner E-Gitarre auf seinen großen Auftritt. Der 13-Jährige will die Jury mit Jack Thammarats "On the way" und Phil Collins "You'll be in my heart" überzeugen. Beim Hamburger Landeswettbewerb "Jugend musiziert", der am vergangenen Wochenende ausgetragen wurde, geht es schon längst nicht mehr nur um Klassik. Vor acht Jahren haben sich die Veranstalter in Richtung Pop geöffnet, was zu einem Anstieg der Teilnehmerzahl geführt hat. 227 junge Musiktalente haben beim diesjährigen Landeswettbewerb mitgemacht. 87 Preisträger werden über Pfingsten zum Bundeswettbewerb nach Braunschweig fahren.

Am Sonntag, 13. April, findet im Forum der Musikhochschule, Harvestehuder Weg 12, das Konzert der Hamburger Preisträger statt. Beginn ist um 11 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Konzert der Bundespreisträger findet am Samstag, 21. Juni, im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz statt. Eintritt: fünf Euro. Übrigens: Im nächsten Jahr wird der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Hamburg ausgetragen!

Vollständiger Bericht»

Frisch aus der Druckerpresse: Leitfaden für Hamburgs Erstwähler

Im praktischen Pocketformat hat die Landeszentrale für politische Bildung einen übersichtlichen "Infoblock" mit Spiralbindung für Hamburgs Erstwähler herausgebracht. Witzig aufgemacht mit leicht verständlichen Texten, einem Quiz und lustigen Schaubildern werden die Aufgaben und die Arbeit von Bürgerschaft, Senat und Bezirksversammlung erklärt und die Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahlen erläutert. Erhältlich im Infoladen der Landeszentrale und im Jugendinfozentrum, Dammtorstraße 14, oder als Download»

EU-Projekttag:
Hochrangige Politiker stehen Schülern Rede und Antwort

Der 31. März ist für Hamburgs Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, hochrangige Politiker einmal aus nächster Nähe zu erleben. Im Rahmen des bundesweiten EU-Projekttags an Schulen, der am kommenden Montag zum achten Mal durchgeführt wird, stehen EU-Parlamentarier, Bundestags- und Bürgerschaftsabgeordnete, Senatoren, Staatsräte sowie Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter den Schülern Rede und Antwort. Angekündigt sind diesmal unter anderem Bürgermeister Olaf Scholz, Staatsrat Wolfgang Schmidt und der Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke.

Das Amt für Bildung gibt einen neuen Newsletter in digitaler Form heraus

Sehr geehrte Damen und Herren, 
  
mit einem neuen Newsletter möchten wir interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Lehrkräfte und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Schulen sowie die schulisch interessierte Öffentlichkeit künftig regelmäßig über aktuelle Bildungsthemen informieren. In der Vergangenheit hat es immer wieder Anfragen gegeben, die uns gezeigt haben, dass die bisherigen Informationsmittel wie Rundschreiben der Behörde, Zuschriften anderer Behörden oder Pressemitteilungen nicht ausreichen, um komplexe Sachverhalte und Veränderungen im schulischen System umfassend darzustellen. Unser Ziel ist es, alle Akteure und Interessierten im Bereich Schule und Berufsbildung umfassend zu informieren. Dazu greift unser Newsletter regelmäßig mehrere Themen in sehr kurzer Form auf und bietet Links zu weiterführenden Informationen. Der Newsletter wird in erster Linie an Schulleitungen, Elternräte, Kreiselternräte, Schülervertretungen und Lehrkräfte verschickt. Weitere Interessierte können den Newsletter ebenfalls beziehen.

 

Ihr Norbert Rosenboom,
Landesschulrat

Lehrerkammer:
12.400 Pädagogen haben gewählt

Hamburgs Lehrer haben gewählt: Ende November 2013 beteiligten sich rund 12.400 Pädagoginnen und Pädagogen an der Wahl der Lehrerkammer. 83,6 Prozent der Stimmen gingen an die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW), 16,4 Prozent an den Deutschen Lehrerverband (DLH). Damit besetzt die GEW 34 der insgesamt 40 Sitze, der DLH die restlichen sechs Plätze. Auf der konstituierenden Sitzung am 23. Januar wird eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender gewählt.
Die Lehrerkammer, in der Kollegen aller Hamburger Schulformen vertreten sind, berät laut Schulgesetz die Behörde "bei allen das Schulwesen betreffenden Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung". 14 Mitglieder des frisch gewählten Gremiums haben bereits vorher in der Kammer mitgearbeitet, 26 Personen kommen neu hinzu. Der noch amtierende Kammervorsitzende Lorenz Iversen stellt sich nicht mehr zur Wahl, da seine Pensionierung bevorsteht. Die Wahlbeteiligung hat sich gegenüber der letzten Wahl 2005 kaum verändert: Damals waren es rund 69 Prozent, jetzt sind es rund 67 Prozent.

Mehr Information:
www.lehrerkammer.hamburg.de
www.dl-hamburg.de 

Hochbegabte im Visier:
Talentförderung in Hamburg

Wie fördert Hamburg seine Talente? Welche Hilfsangebote gibt es für begabte und hochbegabte Kinder und Jugendliche in der Stadt, welche Beratungsstellen für Eltern und Lehrkräfte? Antworten auf diese Fragen liefert der "Begabtenlotse" von Bildung & Begabung, dem größten deutschen Online-Portal zur Talentförderung. Unter www.begabungslotse.de finden Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer Informationen, Anregungen, Ansprechpartner und Anlaufstellen. Alle sechs Wochen wird in einem Länder-Special ein anderes Bundesland vorgestellt. Das Länder-Special Hamburg zeigt schulische Konzepte von der Grundschule bis zur Stadtteilschule auf, präsentiert außerschulische Lernorte und informiert über individuelle Förderung.

Auch Hamburgs Politiker haben die Begabtenförderung im Visier. Auf der letzten Sitzung des Schulausschusses am 9. Januar ließen sich die Abgeordneten von hochkarätigen Sachverständigen umfassend über das Thema informieren. Unter den geladenen Experten war auch eine "Betroffene", eine junge Frau, die anschaulich von ihren schulischen Erfahrungen als Hochbegabte berichtete. Entgegen der landläufigen Meinung machte sie klar, dass Hochbegabte an Hamburgs Schulen oft sehr gut gefördert werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwas über zwei Prozent aller Schüler hochbegabt sind. Die deutliche Mehrheit kommt in der Schule gut zurecht.

Inklusion an Schulen: „Ressource ist nicht alles!“

Der Hamburger Verein „Leben mit Behinderung“ warnt davor, die Probleme bei der Inklusion allein auf einen angeblichen Personalmangel zurückzuführen. Zwar gebe es durchaus an Schulen Probleme, die mit fehlenden Pädagogen- und Helferstunden zusammenhingen. Andererseits würden viele Eltern behinderter Kinder von sehr guten Erfahrungen berichten – und nebenan in der gleichen Schule mit gleicher Ausstattung würden andere Eltern über weniger gute Erfahrungen klagen. „Wir wissen: Ohne Ressource ist alles nichts, aber Ressource ist nicht alles!“, betont Martin Eckert, Geschäftsführer des Vereins. Überall dort, wo mit guten Konzepten, angemessenen Ressourcen und der Beteiligung aller Inklusion entwickelt werde, sei das Projekt auf einem guten Weg. Über Inklusion müsse umfassend nachgedacht werden – „und das nicht nur unter dem finanzielle Aspekt“, so Eckert.

Das 2010 mit dem Schulgesetz eingeführte Wahlrecht der Eltern sei der richtige Weg, so anstrengend er auch an einigen Schulen sein mag. Eckert: „Alle gemeinsam müssen aber sehr sorgfältig vermeiden, dass behinderte Schülerinnen und Schüler wegen ihres Förderbedarfes im sozial‐emotionalen Bereich oder auch wegen umfassendem Assistenzbedarf bei einer erheblichen Behinderung als die Verursacher aller Probleme an den Schulen herhalten. Unsere Kinder sind behindert, sie sind sicher manchmal auch herausfordernd, sie sind aber mehr als ressourcenverbrauchende Problemkinder.“

Der Verein „Leben mit Behinderung“ hat mit einer Pressemitteilung auf einen Zeitungsartikel zum Thema „Inklusion überfordert viele Schulen“ reagiert. Vollständige Pressemitteilung»

Neue Broschüre: Berufswunsch - Lehrerin oder Lehrer
an einer berufsbildenden Schule

Hamburg braucht in den kommenden Jahren qualifizierten Lehrernachwuchs an berufsbildenden Schulen. Zukunftssicherheit, Abwechslung und Kreativität, Praxisnähe und gute Karrierechancen - es gibt viele Gründe, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Die neue Broschüre "Berufswunsch: Lehrerin oder Lehrer an einer berufsbildenden Schule" informiert über den Weg in die Lehrtätigkeit an berufsbildenden Schulen. Entwickelt wurde sie gemeinsam durch das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB), das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), die Universität Hamburg und die Technische Universität Hamburg-Harburg. Die Broschüre ist auf der Internetseite des HIBBs als Download » abrufbar .

Frisch aus der Druckerpresse:
Neue Broschüren für Eltern

Soeben ist die neue Broschüre "Den richtigen Weg wählen - Schuljahr 2014/15" erschienen. Sie informiert Eltern von Viertklässlern über die Angebote von 117 Stadteilschulen und Gymnasien und gibt einen Überblick über die Anmeldeschulen mit Kontaktdaten und Ansprechpartnern. Eine beigefügte Karte zeigt alle staatlichen weiterführenden Schulen, Sonderschulen und Regionale Bildungs- und Beratungszentren auf einen Blick. Im Anhang finden sich zudem wichtige Internetadressen zum Thema Schule. Die Broschüre gibt es auch online »

Für Eltern von künftigen Erstklässlern wird am 18. Dezember die Broschüre "Zum Schulanfang - Hamburgs Grundschulen Schuljahr 2014/15" in den Grundschulen verteilt. Die Broschüre informiert über die Angebote der staatlichen Hamburger Grundschulen, die beigelegte Karte zeigt alle Standorte auf einen Blick. Auch diese Broschüre gibt es online »

Das Amt für Bildung gibt einen neuen Newsletter heraus

In eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer Medienstadt werden auch die seltsamsten und absurdesten Nachrichten gern aufgegriffen, um hohe Wellen zu schlagen und Politik zu machen. Nur so ist die Meldung einer Hamburger Tageszeitung zu angeblichen Geheimplänen über die Zukunft der Hamburger Gymnasien zu erklären. Wer diese Zeitung nicht liest, muss jetzt nicht weiterlesen.
Allen anderen sage ich gern, was sie doch sowieso schon wissen:
Der Hamburger Senat steht fest zum Schulfrieden und zum Elternwahlrecht. Wir werden niemandem vorschreiben, welche Schulform die Kinder besuchen sollen. Wir sind froh und glücklich über Hamburgs leistungsfähiges Schulsystem mit seinen hervorragenden Stadteilschulen und Gymnasien. Dieses Schulsystem werden wir bewahren und stärken.
Darauf können Sie sich verlassen.

Herzliche Grüße
Ihr Ties Rabe